Vollgeld Kritik im Wirtschaftsdienst erschienen

Die Ergebnisse des Forschungsprojektes zur Evaluierung der Geldreformideen Vollgeld und Full Reserve Banking im Rahmen der Forschungsagenda der wissenschaftlichen Arbeitsgruppe nachhaltiges Geld konnte ich in dankbarer Zusammenarbeit mit Dr. Martin Sauber im Dezemberheft 2014 des Wirtschaftsdienstes veröffentlichen. Die ausführliche Studie dazu wird in Kürze in der ZÖSS Discussion Paper Series Hamburg erscheinen.

Abstract

Das heutige Kreditgeldsystem wird von Kritikern zunehmend infrage gestellt. Vertreter von Vollgeld und Full Reserve Banking postulieren, dass die dezentrale Giralgeldschöpfung der Banken destruktive Boom-Bust-Zyklen, finanzielle Instabilitäten sowie strukturelle Verschuldungs- und Wachstumszwänge verursacht. Als Lösung schlagen sie eine staatliche Geldmengenemission und -steuerung vor. Die Autoren analysieren die makroökonomischen Auswirkungen und zeigen die mangelnde theoretische Fundierung dieser Reformvorschläge auf. Sie argumentieren, dass die Implementierung der geforderten Maßnahmen die Währungsqualität mindert und damit sozialökonomische Missstände verschlimmert.

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http://link.springer.com/article/10.1007/s10273-014-1766-7

Unter folgendem Link könnt ihr eine Kopie des Artikels herunterladen. Bitte wahrt den Umständen entsprechend die Rechte.

klick mich

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Ich möchte mich für die finanzielle Unterstützung seitens der wissenschaftlichen Arbeitsgruppe nachhaltiges Geld bedanken, ohne diese die Arbeit nicht möglich gewesen wäre. Auch ist den Teilnehmern des Workshops im Herbst 2013  am Zentrum für ökonomische und soziologische Studien (ZÖSS) an der Universität Hamburg zu danken für Ihre inhaltliche Inspiration.

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Die Forschungsergebnisse konnte ich außerdem bisher auf folgenden Veranstaltungen präsentieren:

IMK Workshop, Pluralismus in der Ökonomik 08.-10. August 2014 Berlin

4th International Degrowth-Conference,  02.-06. September 2014, University of Leipzig

Herbsttagung des AK Politische Ökonomie in Kooperation mit der World Economic Association, 17.-19. Oktober, 2014, Frankfurt am Main

Plenum des AK Plurale Ökonomik Hamburg unter Anwesenheit von Prof. Steve Keen, 3. Dezember 2014

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